Eine Chance für Kinder und Jugendliche
CO-OPERAID ist ein gemeinnütziges Schweizer Hilfswerk, das sich für die Schul- und Berufsbildung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Afrika und Asien einsetzt. Die Organisation möchte insbesondere Menschen aus benachteiligten Familien bessere Zukunftschancen eröffnen. Bildung soll dabei helfen, eigene Fähigkeiten zu entwickeln und langfristig einen Weg aus der Armut zu finden.
Bildung als Schlüssel
Für CO-OPERAID ist Bildung weit mehr als der reine Besuch einer Schule. Neben dem Zugang zur Schulbildung geht es auch um die Qualität des Unterrichts und um die Möglichkeit, später eine Berufsausbildung zu absolvieren. So sollen Kinder und Jugendliche Wissen und Fähigkeiten erwerben, die ihnen ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen.
Schulen besser machen
In vielen Projektregionen fehlt es an geeigneten Lernbedingungen. CO-OPERAID unterstützt deshalb unter anderem die Verbesserung der schulischen Infrastruktur und Ausstattung. Gleichzeitig werden Lehrpersonen, Schulleitungen und Elterngremien weitergebildet, denn eine gute Schule braucht nicht nur Gebäude und Material, sondern auch engagierte und gut ausgebildete Menschen.
Berufliche Perspektiven
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Berufsbildung. Jugendliche und junge Erwachsene erhalten Unterstützung beim Erwerb beruflicher Fähigkeiten und beim Einstieg in die Arbeitswelt. In manchen Projekten gehören auch Berufsberatung, Starthilfen oder die Vermittlung von Kontakten zum Arbeitsmarkt dazu.
Hilfe zur Selbsthilfe
CO-OPERAID verfolgt bewusst den Ansatz der Hilfe zur Selbsthilfe. Die Organisation möchte keine fertigen Konzepte aus der Schweiz über die lokalen Partner stülpen, sondern gemeinsam Lösungen entwickeln, die zur jeweiligen Gesellschaft und ihren Bedürfnissen passen. Dadurch sollen die Projekte langfristig von den Menschen vor Ort getragen werden können.
Zusammenarbeit vor Ort
Die Projekte entstehen in Zusammenarbeit mit lokalen Hilfsorganisationen, Schulen, Eltern, Gemeinden und Behörden. Diese Partner kennen die örtlichen Verhältnisse und übernehmen eine wichtige Verantwortung bei der Umsetzung. CO-OPERAID versteht Entwicklung deshalb als gemeinsamen Prozess und nicht als einseitige Hilfe von aussen.
Mehr als Schule
Bildung steht zwar im Zentrum, doch die Projekte sind häufig umfassender angelegt. Dazu können beispielsweise Einkommensförderung, Gesundheitsinformationen, Sensibilisierung für soziale Fragen oder Unterstützung bei der landwirtschaftlichen Entwicklung gehören. Die Idee dahinter ist, dass Bildung besonders nachhaltig wirkt, wenn auch das Umfeld der Familien und Gemeinschaften gestärkt wird.
Besonders benachteiligte Menschen
CO-OPERAID richtet seine Arbeit insbesondere auf Menschen, die beim Zugang zu Bildung besonders grosse Hindernisse überwinden müssen. Dazu gehören beispielsweise Kinder aus armen Familien, Kinder ethnischer Minderheiten, Waisen sowie Mädchen und Frauen. Auch Stipendien und spezielle Bildungsangebote können dazu beitragen, dass junge Menschen trotz schwieriger Ausgangslage eine Ausbildung erhalten.
Langjährige Erfahrung
CO-OPERAID wurde 1981 unter dem Namen InterAid Schweiz gegründet und verfügt damit über mehr als vier Jahrzehnte Erfahrung in der Entwicklungszusammenarbeit. Das Hilfswerk ist politisch und konfessionell unabhängig und arbeitet nach eigenen Angaben mit ZEWO-Zertifizierung. Im Jahr 2025 besuchten beispielsweise über 10’000 Kinder Schule oder Kindergarten, während 805 Jugendliche eine Berufsausbildung absolvierten oder studierten.
Bildung als Weg in eine selbstbestimmte Zukunft
CO-OPERAID setzt auf einen einfachen, aber wirkungsvollen Gedanken: Wer Zugang zu guter Bildung und beruflichen Möglichkeiten erhält, kann seine Zukunft eher selbst in die Hand nehmen. Die Organisation verbindet deshalb konkrete Unterstützung für Schulen und Jugendliche mit langfristiger Zusammenarbeit vor Ort. So soll aus Hilfe eine nachhaltige Perspektive werden.