Für eine Welt ohne Hunger und Armut

Landwirtschaft gegen Hunger und Armut

Aqua Alimenta ist ein Schweizer Hilfswerk, das sich für Menschen in ländlichen Regionen des globalen Südens einsetzt. Im Mittelpunkt stehen Kleinbäuerinnen und Kleinbauern, die mit ihrer Arbeit einen grossen Teil der lokalen Nahrungsmittel produzieren. Aqua Alimenta möchte ihnen helfen, genügend gesunde Nahrung zu erzeugen und gleichzeitig ein ausreichendes Einkommen zu erwirtschaften.

Kleine Bauernhöfe, grosse Bedeutung

Viele Familien in den Projektregionen leben von kleinen landwirtschaftlichen Flächen. Ihre Erträge sind jedoch häufig stark von Niederschlägen, Bodenzustand und den Folgen des Klimawandels abhängig. Aqua Alimenta unterstützt die Familien dabei, ihre Produktion nachhaltiger und widerstandsfähiger zu gestalten.

Wasser für die Landwirtschaft

Ein wichtiger Bestandteil der Arbeit ist die angepasste Kleinbewässerung. Mit geeigneten Bewässerungssystemen können Bäuerinnen und Bauern auch während trockener Perioden Gemüse und andere Nahrungsmittel anbauen. Dadurch wird die Ernährung der Familien sicherer und es entstehen zusätzliche Möglichkeiten, landwirtschaftliche Produkte zu verkaufen.

Agrarökologie statt Raubbau

Aqua Alimenta setzt auf Agrarökologie und eine Landwirtschaft, welche die natürlichen Ressourcen schont. Böden sollen fruchtbar bleiben, Wasser soll sorgfältig genutzt werden und die biologische Vielfalt soll erhalten werden. Nachhaltige Anbaumethoden können gleichzeitig dazu beitragen, die Erträge zu verbessern und die Abhängigkeit von teuren Produktionsmitteln zu verringern.

Mehr Nahrung und mehr Einkommen

Wenn Kleinbauernfamilien bessere Erträge erzielen, profitieren sie nicht nur bei der eigenen Ernährung. Überschüsse können auf lokalen Märkten verkauft werden und dadurch zusätzliches Einkommen schaffen. So verbindet Aqua Alimenta Ernährungssicherung mit der Verbesserung der wirtschaftlichen Situation der Familien.

Wissen bleibt vor Ort

Aqua Alimenta arbeitet eng mit lokalen Partnerorganisationen zusammen. Die Menschen vor Ort sollen nicht einfach fertige Lösungen übernehmen, sondern lernen, wie sie geeignete Methoden selbst anwenden und weiterentwickeln können. Dadurch bleibt Wissen in den Gemeinschaften und die Projekte sollen auch nach Abschluss der Unterstützung weiterwirken.

Gemeinsam statt von oben herab

Die Projekte werden gemeinsam mit den lokalen Partnern und den beteiligten Bauernfamilien entwickelt. Dabei werden die örtlichen Bedingungen und das vorhandene Wissen berücksichtigt. Dieser partnerschaftliche Ansatz ist ein wichtiger Bestandteil der Hilfe zur Selbsthilfe.

Widerstandsfähiger gegenüber dem Klimawandel

Der Klimawandel stellt gerade Kleinbauernfamilien vor grosse Herausforderungen. Unregelmässige Niederschläge, längere Trockenperioden und veränderte Anbaubedingungen können die Ernten gefährden. Aqua Alimenta möchte die Familien deshalb mit nachhaltigen Anbaumethoden und angepasster Bewässerung widerstandsfähiger gegenüber solchen Veränderungen machen.

Engagement in verschiedenen Regionen

Aqua Alimenta unterstützt Projekte in ausgewählten Ländern Afrikas, Lateinamerikas und Asiens. Zu den langjährigen Projektregionen gehören unter anderem Westafrika, Madagaskar, Guatemala und Indien. Dabei konzentriert sich das Hilfswerk bewusst auf die Stärkung kleinbäuerlicher Strukturen und die lokale Ernährungssicherung.

Ein einfacher Gedanke mit langfristiger Wirkung

Aqua Alimenta setzt bei einer grundlegenden Frage an: Wie können Menschen ihre Ernährung und ihre Existenz langfristig selbst sichern? Wer über fruchtbaren Boden, ausreichend Wasser, Wissen und geeignete landwirtschaftliche Methoden verfügt, kann seine Lebensgrundlage aus eigener Kraft verbessern. So soll Schritt für Schritt eine Welt entstehen, in der Hunger und Armut weniger Chancen haben.